Bericht vom Red Bull Ring (A) am 24. – 25. Juli 2017

10.07.2017 20:31

Yeti und ich nutzten das Wochenende bei der Sidecar-Trophy um uns beim Heimrennen in Österreich am Red Bull Ring zu präsentieren. Aber auch wichtige Trainingskilometer mit dem F1-600 zu bekommen. Schon am Freitagnachmittag waren wir bereits in Spielberg und bezogen die vom PSV-Wels reservierte Box, unteranderem mit den PSV Fahrern Sattler und Grabmüller (Sidecars) sowie Sölli und Doppler (Motorräder).  „Danke nochmals an Herbert Augeneder (PSV-Präsident) für die Box“.  Dank Yeti seiner Planung war in der Box alles schnell aufgebaut und wir konnten den Abend mit einem kurzen aber heftigen Gewitter, das über Spielberg zog, ausklingen lassen. Samstagfrüh um 8Uhr30 war bereits das erste Training  angesagt. Wir bemerkten schon bei den ersten Runden, dass die Übersetzung nicht optimal war und für den nächsten Lauf geändert werden musste. Trotzdem konnten wir die vorjährige persönliche Bestzeit schon unterbitten. Um ca. 13Uhr bei hochsommerlichen Temperaturen begann das Qualirennen mit 6Laps. Obwohl die Übersetzung noch immer nicht ideal war, verbesserten wir uns nochmals um eine gute Sekunde. Nach erneuter Änderung der Übersetzung waren wir vorbereitet für das erste Race am Abend. Yeti und ich hatten einen guten Start und wir konnten uns vorerst durch die 1000ccm Gespanne vom Feld wegziehen lassen. Am Ende des Rennes waren wir auf den Gesamtplatz 9 und dritter bei den 600 Gespannen. Am Sonntag um 9Uhr45 wurde das Gold Race vorgezogen, da es laut Wettervorhersage am Nachmittag Unwetter geben sollte. Der Start war wie gewohnt wieder perfekt und wir erreichten das Ziel auf Gesamtplatz 8 und zweiter Platz bei den 600er.  Um ca. 15Uhr war das dritte und letzte Rennen. Diesmal war die Wettervorhersage richtig und es begann eine Stunde vor dem Rennen zu Regnen mit teilweise kräftigen Regenschauern. Kurz vor Rennbeginn kam wieder die Sonne zum Vorschein, die aber die Strecke nicht mehr abtrocknete. So war es eindeutig ein Regenrennen und die Reifenwahl war klar. Es kam uns sehr gelegen ein weiteres Rennen im nassen zu fahren um mehr Gefühl und Kilometer für das F1-600 zu bekommen. Es war ein schönes Rennen und wir kamen immer mehr in Fahrt. Am Ende belegten wir den Gesamtplatz 4 und wir konnten uns bis zur letzten Runde zeitlich kontinuierlich steigern.

„So hatten wir noch ein schönes Wochenende am Red Bull Ring vor der Sommerpause“

Der nächste WM-Lauf ist erst am 5. August in Assen (NL)

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